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Aktuelles

Der "Kiwwelscheisser Brunnen" in Grünwettersbach

Details
Kategorie: Aktuelles
Veröffentlicht: 07. Juli 2026
Zugriffe: 4159

Wusstet Ihr, dass es in Grünwettersbach einen "Kiwwelscheißerbrunnen" gibt?

Kiwwelscheisserbrunnen GrünwettersbachDer Erhalt und die Erlebbarkeit der Ortsgeschichte sind uns wichtig - Heute wollen wir über einen etwas lustigen Teil der Grünwettersbacher Brunnengeschichte berichten.

Der Grünwettersbacher „Kiwwelscheißer-Brunnen“, offiziell benannt als "Lammplatzbrunnen", ist auf den Fotos zu sehen. Sicher haben Sie sich auch schon Gedanken über diesen nicht alltäglichen Brunnen gemacht, der eine interessante historische Hintergrundgeschichte zu erzählen hat. Im Jahr 1997 wurde er vom Verein Wettersbacher Selbständige e.V., der Ortsverwaltung und dem Ortschaftsrat Wettersbach in Auftrag gegeben. Der Brunnen wurde vom Grünwettersbacher Bildhauer und Steinmetz Ralf Löffler entworfen und gefertigt. Finanziert wurde der Dorfbrunnen durch Spenden und Mitarbeit des örtlichen Bauhofes.

Der Brunnen besteht aus drei geschichtlichen Elementen. Der Brunnentrog stammt aus dem alten Grünwettersbacher "Rohrbrunnen" im Unterdorf, der Brunnenstock war bis 1932 Teil des Fallbrunnens. Auf den Brunnenstock wurde künstlerisch der "Grünwettersbacher Kiwwelscheißer" gesetzt.

Der volkstümliche Name des Brunnens bezieht sich auf einen früheren Spitznamen der Grünwettersbacher. Als es um die offizielle Namensgebung des Brunnens ging, war der Ortschaftsrat Wettersbach nicht mehr so mutig, wie vorher bei der Ausschreibung. Der Name "Kiwwelscheißer-Brunnen", der auch als Arbeitstitel verwendet wurde, fand im Rat keine Zustimmung. Da der Brunnen seinen Standort auf dem Platz des ehemaligen Gasthauses Lamm hat, einigte man sich im Ortschaftsrat auf die offizielle Bezeichnung "Lammplatzbrunnen".

Am 15.06.2023 erhielt der Brunnen eine Auszeichnung als Trinkwasserbrunnen. Das bedeutet, dass die Qualität des frischen Trinkwassers aus dem Brunnenrohr, regelmäßig geprüft wird.

Lammplatzbrunnen

Am Standort dieses Brunnens befand sich
bis zum Jahre 1974 das weithin bekannte
Gasthaus „Zum Lamm“.
Der Trog dieses Brunnens gehörte zum so
genannten „Rohrbrunnen“. Über Generationen
hinweg diente er der einheimischen
Bevölkerung im „Unterdorf“ zur Wasserentnahme
und als Viehtränke. Er stand bis zum
Jahre 1930 vor dem Haus Nr. 37 an der
Hauptstraße in unmittelbarer Nähe des
jetzigen Standortes.
Der Brunnenstock gehörte bis zum Jahre
1932 zum Fallbrunnen unterhalb des Ortes.
Über Jahrhunderte hinweg bis zum Jahre
1892 war der Fallbrunnen die wichtigste
Wasserstelle für die Versorgung von
Grünwettersbach und den umliegenden
Orte.
Beide Elemente wurden um Jahre 1997
zusammengeführt zum neuen
LAMMPLATZBRUNNEN, der am 11. Juli 1997
eingeweiht wurde.

Gestiftet vom Verein Wettersbacher Selbständiger e. V.
und von der Bevölkerung Grünwettersbach und Palmbach.

Wieso nannte man früher die Grünwettersbacher „Kiwwelscheißer“?

Der Grünwettersbacher „Lammplatzbrunnen“, im Volksmund „Kiwwelscheißerbrunnen“ genannt, erinnert an eine interessante Zeit in der Geschichte des Dorfes. Früher gab es keine Kanalisation und die Menschen erledigten ihre Notdurft in Eimern oder Kübeln, die als "Kiwwel" bezeichnet wurden. Diese wurden dann zu gegebener Zeit auf die Felder ausgebracht. Der Übername "Kiwwelscheißer" wurde den Bewohnern von Grünwettersbach gegeben, da sie dies wohl über Jahrhunderten so ausübten.

Der Ursprung des Übernamens geht auf die landwirtschaftlichen Aktivitäten der Einwohner zurück. In Zeiten, in denen das Futter für das Vieh knapp war, musste der Misthaufen kleiner gehalten werden. Dadurch fehlte es jedoch an Dünger für die Äcker und Wiesen. Einige Familien entschieden sich daher, ihre Notdurft direkt auf den Eimern zu verrichten, anstatt den Umweg über die Jauchegrube zu nehmen. Dies führte zur Entstehung des Übernamens "Kiwwelscheißer".

Es wird auch berichtet, dass die Bewohner von Grünwettersbach die ersten waren, die einen Kübel zur Erledigung ihrer Notdurft benutzten, noch bevor das Plumpsklo erfunden wurde. Eine weitere Legende besagt, dass die Bewohner von Wolfartsweier nur an Regentagen ihren Waschtag abhalten konnten, da der Wetterbach nur bei Regen Wasser führte. Um den Bewohnern von Wolfartsweier sauberes Wasser für ihre Wäsche zu ermöglichen, mussten alle Bewohner von Grünwettersbach ihre Notdurft in Kübeln verrichten und nicht in den Wetterbach ableiten.

Ortsnecknamen

Ortsnecknamen wie die "Kiwwelscheißer" entstehen in der Regel aufgrund besonderer Begebenheiten, hervorstechender Eigenschaften oder Gewohnheiten der Bewohner. Sie können auf geografische Merkmale, historische Ereignisse, berühmte Persönlichkeiten oder wirtschaftliche Aktivitäten zurückgehen. Die genaue Entstehungszeit und der genaue Grund für einen Ortsnecknamen können von Ort zu Ort unterschiedlich sein und oft entwickeln sie sich im Laufe der Zeit durch mündliche Überlieferung. Oft wurden diese Necknamen im 20. Jahrhundert von den Verspotteten selbst aufgegriffen und als Teil ihrer Identität betrachtet.

Der Dorfbrunnen ist daher ein interessantes Denkmal, das die lokale Geschichte und Identität von Grünwettersbach widerspiegelt.
Den Brunnen finden Sie in 76228 Karlsruhe - Grünwettersbach, Am Wetterbach 37, gegenüber vom Rathaus Grünwettersbach, bzw. der Ortsverwaltung Wettersbach. Einen weiteren Brunnen zum selben Thema gibt es in Mosbach.

(Zusammengestellt von Roland Jourdan, Fotos: Roland Jourdan)

Trinkwasserbrunnen Grünwettersbach

Ausschnitt aus einer Ansichtskarte aus dem Jahre 1898: Am Platz des heutigen Brunnens und der angrenzenden neuen Gebäude stand früher das Gasthaus Lamm. Das Gebäude wurde 1974 abgerissen.

 Die gleiche Ortsansicht ca. 130 Jahre später. (Foto: Roland Jourdan am 31.01.2024)

Lammbrunnenplatz in Karlsruhe - Grünwettersbach

 

Bücher-Neuerscheinungen Palmbach und Grünwettersbach

Details
Kategorie: Aktuelles
Veröffentlicht: 21. August 2020
Zugriffe: 16497

"Klima Killer" von Markus Palic. Ein Baden-Krimi, der auch in den Karlsruher Bergdörfern spieltNeuerscheinung am 20. Mai 2020:

"Klima Killer" von Markus Palic aus Palmbach

Ein Baden-Krimi, der auch in den Karlsruher Bergdörfern spielt

Der Umweltaktivist Volker Renz reicht beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine Verfassungsbeschwerde ein. Begründung: Die Auswirkungen des Klimawandels bedrohen sein Leib und Leben. Und das der gesamten Bevölkerung. Der bestehende gesetzliche Rahmen sei seiner Meinung nach nicht ausreichend, um den Beitrag der Bundesrepublik für die in Paris verhandelten Klimaschutzziele zu erreichen. Diese werden von den Klimaaktivisten ohnehin für zu lasch gehalten. Die Beschwerde richtet sich gegen die Bundesregierung, weil sie ihrer Aufgabe nicht nachkommt, wirksame Maßnahmen zu verordnen.

Das Gericht nimmt die Beschwerde als zulässig und begründet an. Während die Klimaaktivisten und ihre Anhänger in Karlsruhe vor, während und nach der mündlichen Verhandlung im Bundesverfassungsgericht mit Demonstrationen für Aufsehen sorgen, versuchen Vertreter der Mineralölindustrie das Urteil massiv zu beeinflussen. Ein missglückter Entführungsversuch, eine Entführung und die Messerattacke auf einen der Klimagutachter lassen erahnen, wie weit die Krakenarme der Klimakiller reichen.

In diesem Umwelt-Krimi spielen Grünwettersbach und Palmbach eine prominente Rolle.

Klima Killer vom Palmbacher Autor Markus Palic, Lauinger Verlag | Der Kleine Buch Verlag, 76131 Karlsruhe, Taschenbuch 20. Mai 2020,  ISBN: 978-3-7650-2153-4, 20.5 × 13.5 × 1.7 cm, 198 Seiten, 15,00 €

Informationen über den Palmbacher Autor "Markus Palic"

Nach dem Studium der elektrischen Energietechnik Mitarbeiter in den Bereichen Netzbau und Energieanwendung sowie Sachgebietsleiter Netzplanung bei der Badenwerk AG, Karlsruhe. Danach Vorstandsassistent und anschließend Vorstand der Westdeutschen Licht- und Kraftwerke AG (WLK) in Erkelenz/Rheinland. Nach der Fusion der WLK mit den Kreiswerken Heinsberg GmbH (KWH) zur WestEnergie und Verkehr, Geilenkirchen/Erkelenz, Technischer Geschäftsführer. Später auch Geschäftsführer der NEW Netz, dem Verteilnetzbetreiber in der Region Kreis Heinsberg, Mönchengladbach und Viersen sowie Geschäftsführer der NEW Re, der Gesellschaft für regenerative Energien. Seit 2010 Geschäftsführer der TagungsgesellschaftEnergie mbH, Karlsruhe und Partner des IfED, Lörrach. Von 1985 bis 1990 Lehrbeauftragter für „Elektrische Wärme- und Heiztechnik“ an der Hochschule Mannheim. Von 1998 bis 2007 Lehrbeauftragter für „Energiewirtschaft in liberalisierten Energiemärkten“ an der Fachhochschule Aachen, Abteilung Jülich. Veröffentlichungen: seit 1979 rd. 40 Publikationen in Fachzeitschriften zu verschiedenen energiewirtschaftlichen Themen. Bücher: „Kabel und Freileitungen in überregionalen Versorgungsnetzen“ (Fachbuch 1992); „Elektrische Wärme- und Heiztechnik“ (Fachbuch 1993); „Stromtod“ (Energiekrimi, 2013); „Windtod“ (Energiekrimi 2016); „Studentenkreuz“ (Historienkrimi).


Petra Reategui: "Der Grenadier und der stille Tod"

Neuerscheinung am 20. August 2020:

Der Grenadier und der stille Tod

Die Region Karlsruhe und besonders der Karlsruher Stadtteil Palmbach freuen sich, dass durch einen neuen historischen Kriminalroman über das historische Karlsruhe und den Waldenserort Palmbach bundesweit gelesen werden kann.

Spannung in der jungen Residenzstadt Karlsruhe

Am 20. August 2020 erscheint der neue Kriminalroman "Der Grenadier und der stille Tod" der Schriftstellerin Petra Reategui.
Das neue Buch ist ein sorgfältig recherchierter Kriminalroman, der die Leser ins historische Karlsruhe des 18. Jahrhunderts und in das Waldenserdorf Palmbach entführt. Mit dabei ist auch Madeleine, ein Waldensermädchen aus Palmbach.

„Januar 1772. Halb Karlsruhe verfolgt die Hinrichtung einer Kindsmörderin aus dem Dörfle. Auch Straßenfeger Ignatz ist dabei, dem das Geschehen unter die Haut geht. Kurz darauf wird ein Soldat des badischen Leibgrenadierregiments erschlagen. Für Major von Sandberg ist die Sache klar: Raubmord. Als Täter kommt niemand anderes als der Straßenfeger in Frage. Doch das Verhör endet in einem Fiasko – Ignatz scheint weder hören noch sprechen zu können. Als der Verdächtige flüchtet und ein zweiter Mord passiert, gleitet dem erfolgsverwöhnten Major der Fall aus den Händen ...“

Neuer Kriminalroman spielt auch im Waldenserort Palmbach

Eine weitere Hauptrolle in diesem Roman spielt das Waldensermädchen Madeleine, das damals zu Fuß vom württembergischen Palmbach ins badische Karlsruhe laufen musste, um auf dem dortigen Wochenmarkt Nüsse und Honig zu verkaufen. Sie gehört zur dritten Generation der Waldenser, die auf Grünwettersbach Gemarkung angesiedelt wurden und den Waldenserort Palmbach gründeten.

Hier wird Historie lebendig!

Petra Reategui ist mit ihrem historischen Roman »Der Grenadier und der stille Tod« ein beeindruckendes Stück Zeitgeschichte gelungen. Eindringlich, fundiert und mit sehr viel Fingerspitzengefühl lässt sie ihre Leser*innen tief in die Vergangenheit eintauchen und beginnt ihren Roman mit der Hinrichtung einer jungen Frau aus dem Karlsruher Dörfle im Jahr 1772. Damit verliert Protagonist Ignatz, ein gehörloser Straßenfeger, einen der wichtigsten Menschen in seinem Leben, zu dem er in seiner Außenseiterposition Vertrauen gehabt hat. Als er kurz darauf zusätzlich unter Mordverdacht gerät und fliehen muss, beginnt für ihn ein Kampf auf Leben und Tod. Die Aktualität und Vielschichtigkeit, die sich in diesem Roman auf den unterschiedlichsten Ebenen offenbaren, begeistern: Ob Inklusion, Emanzipation oder Migration — jedes einzelne dieser Sujets ist auch heute noch allgegenwärtig und im Fokus des gesellschaftlichen Diskurses. Der Text profitiert zudem von der Akribie, mit der Petra Reategui die historischen Fakten der Geschichte recherchiert hat, die auf dem wahren Fall rund um die zu Tode verurteilte Kindsmörderin Catharina Würbsin basiert. Die Autorin fühlt sich einerseits in die Welt des gehörlosen Ignatz ein und beschreibt seine Sicht auf die Welt ohne akustische
Sinneseindrücke - andererseits katapultiert sie den Leser in eine zeitgeschichtlich authentische Welt, die Karlsruhe zur damaligen Zeit auf den Seiten lebendig werden lässt. Petra Reategui gelingt damit nicht nur ein wunderbar atmosphärischer Roman, sondern auch ein außergewöhnliches Sittengemälde des 18. Jahrhunderts!

Die Autorin

Petra Reategui, geboren in Karlsruhe, war nach dem Dolmetscher- und Soziologiestudium Redakteurin bei der Deutschen Welle. Heute lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Köln. Sie schreibt überwiegend zu historischen Themen. Im Jahre 2014 hatte sie bereits den ebenfalls in Karlsruhe spielenden Roman „Weinbrenners Schatten“ veröffentlicht.
www.petra-reategui.de

Verlag

Emons Verlag, Taschenbuch Maße 20,5/13,5 cm, Seitenzahl: 272, ISBN 978-3-7408-0921-8, Preis 13,00 €.

Jetzt im regionalen Buchhandel bestellen.


Katja Förster: Grünwettersbach und Palmbach von den Anfängen bis zur GegenwartNeuerscheinung Dezember 2019:

Neues Heimatbuch "Wettersbach" von Katja Förster

Grünwettersbach und Palmbach von den Anfängen bis zur Gegenwart

Die heutige Ortschaft Wettersbach besteht aus den ehemaligen Gemeinden und heutigen Karlsruher Stadtteilen Grünwettersbach und Palmbach, deren Geschichte seit Beginn des 18. Jahrhunderts eng miteinander verknüpft ist. Grünwettersbach ist eine Gründung des späteren 11. oder frühen 12. Jahrhunderts, auf deren Gemarkung im Jahre 1701 Herzog Eberhard Ludwig von Würt­temberg 113 Waldenser ansiedelte, Glaubensflüchtlinge aus dem heuti­gen Piemont. Ihre eigenständige Kolonie erhielt in Anlehnung an ihren Herkunfts­ort den Namen Palmbach. 1806 wurden die beiden Orte badisch. Sie schlossen sich 1972 zur Gemeinde Wettersbach zusammen, die 1975 Teil der Stadt Karlsruhe wurde. Das reich bebilderte Buch stellt ihre Geschichte bis in die Gegenwart vor.

  • ISBN: 978-3-96308-066-, Preis 19,90 , Erhältlich in jeder Buchhandlung und im Rathaus KA-Grünwettersbach (Zimmer 4, ohne Terminvereinbarung)
  • Lindemanns, Info-Verlag GmbH, 75015 Bretten, www.infoverlag.de
AutorIn: Katja Förster
Cover: Hardcover
Format: 170 x 240 mm
Seitenanzahl: 288 Seiten
Abbildungen: 156 Farb- und sw-Abbildungen
Band-Nr.: Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Band 34


Jetzt im regionalen Buchhandel bestellen.

Weiterlesen: Bücher-Neuerscheinungen Palmbach und Grünwettersbach

"Hotel Winterrot" in Karlsruhe - Palmbach eröffnet

Details
Kategorie: Aktuelles
Veröffentlicht: 26. Juni 2022
Zugriffe: 20703

Das 4-Sterne - Business-Hotel in der Palmbacher Rudolf-Link-Straße hat eröffnet.

Wir freuen uns, dass das Hotel Winterrot eröffnet hat. Das Restaurant Winterrot hat täglich auch für Außerhaus-Gäste geöffnet. Außerdem wird morgens Frühstück und Nachmittags Kaffee und Kuchen angeboten. https://www.hotelwinterrot.de/de/restaurant-winterrot
Bei Ihrem Besuch können Sie ganz bequem Ihr Elektroauto aufladen.


Lesen Sie hier unseren Bericht über die Entstehung des neuen Hotels in Palmbach:

Werbesschild Hotel Winterrot auf Fassade(01.03.2021) Das im Palmbacher Gewerbegebiet Winterrot, in der Rudolf-Link-Straße10 gebaute Hotel hat seinen Betrieb aufgenommen. Das privat geführte "Hotel Winterrot" eröffnete nach ca. 18 Monaten Bauzeit am 01.03.2021 und wird von der "Winterrot Hotelbetriebe GmbH" betrieben. Geschäftsführer ist Herr Ahmet Genc. Das Hotel Winterrot liegt verkehrsgünstig an der A8 zwischen Karlsruhe und Stuttgart und ist als Businesshotel für höhere Ansprüche konzipiert.

Das "Hotel Winterrot"  mit insgesamt 44 Zimmern, davon vier sog. VIP-Zimmern und einen großen Frühstücksraum musste wegen den Corona-Bestimmungen seine Eröffnung mehrmals verschieben. In dem dreistöckigen Gebäude sind verschiedene Zimmergrößen und auch Familienzimmer entstanden. Buchungen sind seit Februar 2021 möglich. Das Hotel wird von einem privaten Betreiber geführt und wurde für höhere Ansprüche konzipiert. Es sollen zukünftig auch Frühstücksangebote nicht nur für Hotelgäste angeboten werden.

Webseite:  http://www.hotelwinterrot.de/

Wir gehen davon aus, dass auch die örtlichen Gaststätten im Ort und in unserer Bergdorfregion von der Hotelansiedelung profitieren. Bei der Hotelansiedelung handelt es sich um eine privatwirtschaftliche Investition, das Hotel wird sozusagen als Familienbetrieb geführt. Wir hoffen, dass wir durch unsere kulturellen Angebote in Palmbach und der Region auch Übernachtungsgäste für das Hotel beisteuern können.

Das Gewerbegebiet liegt mit dem "Hotel Winterrot" am Ortsrand von Karlsruhe - Palmbach, nur 400 Meter neben dem Autobahnanschluss Karlsbad der A8, direkt gegenüber der Firma Physik Instrumente (PI). Man hat über die Autobahn A5 oder A8 nur 15 Autominuten bis nach Karlsruhe oder nach Pforzheim.

Gewerbegebiet Winterrot, Rudolf-Link-Straße, Karlsruhe - PalmbachUnternehmen in der Region

Geschäfts- bzw. Firmenreisende können beispielsweise innerhalb von sechs bis sieben Minuten in der TechnologieRegion Karlsruhe die Unternehmen Agilent Technologies Deutschland GmbH oder Polytec GmbH in Waldbronn erreichen.  Innerhalb 15 bis 20 Autominuten sind die Firmen Harman Becker oder Herrmann Ultraschalltechnik GmbH & Co. KG in Karlsbad-Ittersbach, sowie in Karlsruhe die Firmen Fiducia & GAD IT AG, Dr. Wilmar Schwabe / DHU, EnBW, dm-drogerie markt, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), United Internet AG (1&1), b.i.g.-Gruppe und die Neue Messe Karlsruhe in Rheinstetten erreichbar.
Die Fahrzeit zum Hauptbahnhof Karlsruhe beträgt ca. 15 Minuten, zum Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden ca. 35 Minuten und zum Flughafen Stuttgart ca. 50 Minuten.

ÖPNV - Anbindung

Das Gewerbegebiet verfügt mit der KVV-Bushaltestelle "Auf der Römerstraße" über eine gute ÖPNV-Anbindung. Mit der Buslinie 47 erreicht man innerhalb 24 Minuten den Karlsruher Hauptbahnhof (Hbf.-Vorplatz). Diese Linie fährt in der Hauptverkehrszeit im 10-Minuten-Takt. Außerdem fahren von Montag bis Freitag hier die Buslinien 27, 47A und 118 von und nach Stupferich, Durlach, Karlsbad-Langensteinbach und Waldbronn ab. Am Wochenende gibt es mit der Nachtlinie NL 6 auch einen durchgehenden stündlichen Nachtverkehr von und nach Karlsruhe. Im Ortschaftsrat Wettersbach wird zurzeit über ÖPNV-Ergänzungen und Verbesserungen diskutiert.

Palmbach liegt im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord

Die Karlsruher Höhenstadtteile punkten mit viel Grün, einer schönen Landschaft mit dörflichem Charakter und vielen kulturellen Angeboten. Der Golfpark Karlsruhe Gut Batzenhof liegt in einer Entfernung von 1.500 Metern, die zu Fuß oder mit dem PKW zurückgelegt werden können. In Palmbach laden der Waldenserweg und der Skulpturenpark Wettersbach zum Spaziergang ein. Das Badische Schulmuseum und die Waldenserkirche können im Ort besichtigt werden. Freizeiteinrichtungen wie die Albtherme Waldbronn, das Freibad Reichenbach, der Eistreff Waldbronn oder der Rathausmarkt liegen nur zwei Kilometer entfernt. Weitere Freizeitabgebote finden Sie hier. Auch der Beitritt der Stadt Karlsruhe, mit den Stadtteilen Palmbach, Grünwettersbach, Stupferich, Hohenwettersbach, Wolfartsweier und Durlach zum Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord wird zukünftig Feriengäste in unsere Region bringen.

Wir wünschen dem zukünftigen Hotelbetreiber viel Glück und geschäftlichen Erfolg.

Weitere Unternehmen im Gewerbegebiet Winterrot / Rudolf-Link-Straße

In der Rudolf-Link-Straße entstanden zeitgleich auch die neuen Firmenzentralen der Unternehmen CML Europe GmbH und ProMotion Industrie-Elektronik GmbH. Beide Unternehmen haben ihr neues Firmengebäude fertig gestellt und waren bisher in Waldbronn ansässig. Außerdem hat die Firma Wiggert & Co. GmbH aus Karlsruhe - Durlach mit dem Bau ihres neuen Produktionsgebäudes begonnen. Die Firma Piston Holding GmbH, mit den Firmen Edeka - Piston GmbH & Co. KG, Piston Verwaltungs GmbH,  ZOO & Co. Baden GmbH und GöPi GmbH plant ebenfalls ein Verwaltungs- und Produktionsgebäude im Gewerbegebiet.
In der Stadtzeitung (Amtsblatt) vom 29.05.2020 wird über die Sitzung des Hauptausschusses der Stadt Karlsruhe berichtet: Zugunsten der Firma LUQEL Deutschland GmbH wurde ein Erbbaurechtsvertrag für ein 10.600 m² großes Gewerbegrundstück im Palmbacher Gewerbegebiet Winterrot in der Rudolf-Link-Straße genehmigt. Hier zeichnet sich also eine neue Firmenansiedlung ab. Weitere Infos hat die Stadt Karlsruhe hier veröffentlicht: https://web3.karlsruhe.de/Gemeinderat/ris/bi/to0040.php…

In den nächsten Jahren soll auch die Wertstoffstation Wettersbach und der Bauhof Wettersbach/Stupferich an die Rudolf-Link-Straße verlegt werden. Auf dem Platz der bisherigen Wertstoffstation Wettersbach wird ein großer Edeka-Markt geplant.

Hier hat die Stadt Karlsruhe den Bebauungsplan (.pdf) für das Gewerbegebiet Winterrot veröffentlicht.

Folgende Firmen sind bereits ansässig:

  • Rudolf-Link-Straße 3: CML Europe GmbH, Tel. 0721-9897700
  • Rudolf-Link-Straße 5: Volkmann Reifen und Service, Tel 0721-9430510
  • Rudolf-Link-Straße 11: Kälte-Klima-Ladenbau GbR, A. Sachs und H. Bender GbR, Tel. 0721-6053581
  • Rudolf-Link-Straße 10: Hotel Winterrot, Tel. 0721 - 59 79 470
  • Rudolf-Link-Straße 16: Friedwald Doll GmbH, Gipser & Stuckateur, Tel. 0721-9472965
  • Rudolf-Link-Straße 16: algenExx Fassadenreinigung, Tel. 0721-9472965
  • Rudolf-Link-Straße 19: medien & werk, Andreas Schramm und Clemens Beck GbR,  Architektur - Grafik - Ausstellungsdesign, Tel. 0721-400 92 87

Weiterlesen: "Hotel Winterrot" in Karlsruhe - Palmbach eröffnet

Spatenstich: Piston – Gruppe baut Firmenzentrale in Palmbach

Details
Kategorie: Aktuelles
Veröffentlicht: 12. Juli 2026
Zugriffe: 13351

Piston Firmenzentrale mit Frischezentrum entstehen im Palmbacher Gewerbegebiet Winterrot

Am Freitag, 26.03.2021 erfolgte bei strahlendem Sonnenschein der Spatenstich für die neue Unternehmenszentrale und das neue Frischezentrum der Firmengruppe Piston. Beim Spatenstich, der unter den aktuellen Corona-Vorschriften stattfand, waren auch zahlreiche Wettersbacher Ortschaftsräte vertreten. Die anwesenden Fraktionsvorsitzenden sowie weitere Vertreter der CDU/FW- und der SPD-Ortschaftsratsfraktionen führten interessante Gespräche mit den Vertretern der Firmengruppe Piston.

Spatenstich Piston Neubau am 23.03.2021In die neue Firmenzentrale in der Rudolf-Link-Straße 21 werden die Verwaltungen der Firma Piston Holding GmbH, mit den Firmen Edeka - Piston GmbH & Co. KG, ZOO & Co. Baden GmbH und GöPi GmbH  einziehen. Über der Parkfläche im UG entstehen auf drei Stockwerken ein Produktionsbereich (Veredelung von Frischeartikeln) mit Show-Room, Kochstudio, Event- und Schulungsflächen für interne Weiterbildung und Kundenveranstaltungen sowie Büroflächen und eine Betriebswohnung. Das Gebäude mit rund 2.000 qm Nutzfläche soll im Frühjahr 2022 fertig gestellt sein und eingeweiht werden. Dann werden 25 bis 30 Mitarbeiter der Piston-Holding GmbH am neuen Firmensitz einziehen. Am 14. April 2021 sollen die Rohbauarbeiten beginnen, das Richtfest mit einem „Tag der offenen Tür“ ist bereits auf den 29. Oktober 2021 terminiert.

Aus dem Palmbacher Frischezentrum werden zukünftig alle Piston Edeka-Märkte zentral mit hausgemachten Frischeartikeln versorgt. Hier werden Fleisch- und Wurstwaren von in der nahen Region gezüchteten Tieren hergestellt, sowie alle Speisen für die Warmtheken in den Piston-Märkten zubereitet.

Die Produktion ist als "gläsernen Manufaktur" geplant, so dass der ganze Produktionsablauf der regionalen Lebensmittel öffentlich nachverfolgt werden kann. Besucher können sich im Show-Room mit Direktverkauf einen Einblick in die gläserne Produktion verschaffen und ihre Lieblingsprodukte frisch mit nach Hause nehmen. Beim Werksverkauf können dann preisgünstig Fleisch- und Wurstwaren erworben werden. Außerdem können sich die benachbarten Unternehmen mit frisch zubereiteten Speisen versorgen.

Wie Helmut Piston, Geschäftsführer und Inhaber der Firmengruppe Piston bei seiner Ansprache mitteilte, ... (lesen Sie hier weiter)

Weiterlesen: Spatenstich: Piston – Gruppe baut Firmenzentrale in Palmbach

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